Husky-Abenteuer
Ziele des Husky-Projektes

Das Projekt "Hundeschlitten-Tour als Rehabilitation nach Tumorerkrankung" verbindet drei bekannte Prinzipien der Rehabilitation. Das ist zum Einen die tiergeschützte Therapie, wie die mit Delfinen. Erfahrungen über den Einsatz von Huskys in Zusammenhang mit Schlittentouren liegen noch nicht vor, ebenso wenig wie beim zweiten Prinzip, dem Erleben in der Gruppe. Tiergestützte Therapien beziehen sich bisher ausschließlich auf die Arbeit mit Einzelpersonen und einzelnen Tieren.
Für die Jugendlichen, die eine Krebserkrankung überstanden haben, ist aber die Wiedereingliederung in eine "normale" alltägliche Umgebung extrem wichtig. Erst nach gelungener Reintegration ist auch ein soziales Weiterleben möglich. Nach dem Überleben der Erkrankung hat sich die Krise fest bei den Betroffenen, auch den Eltern, eingebrannt. Sie müssen erst lernen, die Angst abzuschütteln und ein normales Leben aufzunehmen. Schließlich gehört auch das Naturerleben seit Jahren zur Rehabilitation nach schweren Erkrankungen. Die klare und sonnige Winteratmosphäre wird als besonders körperlich aktivierend angesehen.
Die Tour-Teilnehmer des Husky-Abenteuers haben mittlerweile eine eigene Homepage eingerichtet. Dort beschreiben sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die sie in Norwegen machen konnten: www.huskyprojekt.de